Familienzentrum Gerlingen

 

 

Projektdaten:

 

 
 

Neubau

 

 
 

Bauherr

 

Stadt Gerlingen

 

 

Architekt

 

Käppel + Klieber

 

 

​Bauzeit

 

Jan 2013 - Apr 2014

 

 

Leistungen

 

Heizung, Lüftung und Sanitär

 

 

Auftragsvolumen

 

633 Tsd. €

 

 

Projektbeschreibung

 

Der Montessorikindergarten und der städtische Kindergarten Blumenstraße sowie das Familienzentrum werden in einem Neubau zusammengefasst. Das Gebäude ist 1- bzw. 2-geschossig, im Grundriss sternförmig ausgebildet. Die polygonal geformten Dächer sind höhenmäßig zueinander versetzt. Das natürliche Gefälle des Geländes in Richtung Norden wird im Inneren durch einen Höhenversatz aufgenommen. Hier liegt die Haupttreppe mit Fahrstuhl ( 2-seitig gläsern ausgeführt) zu allen Ebenen. Der Zugang zum neuen Kinder- und Familienzentrum orientiert zum Vorplatz der Kirchengemeinde. Hier entsteht ein gemeinsamer Bereich. Die Parkierung reiht sich entlang der Blumenstraße mit 3 Parkplätzen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Anlieferung der Küche erfolgt über den Parkplatz zum Gelände. Von einem gemeinsamen Zentrum aus entwickeln sich die Funktionen in separaten Gebäudeteilen. Die Verteilküche ist zentral angeordnet und versorgt die Krippe direkt, das Bistro in der darüber liegenden Ebene über den Speisefahrstuhl und die Treppen. Die städtische KiTa liegt in den oberen Ebenen, unterteilt in ruhige Nutzungen und Aktivbereiche. Zentrum und gleichsam Puffer bildet das Bistro mit Zugang zum oberen Freibereich mit Dachterrassen und Dachgarten und in die unteren Freiflächen. Allen Räumen sind Terrassen vorgelagert, Gleichzeitig dienen die Terrassen als erster Fluchweg. Vorraussichtlich werden Teile der Kindertagesstätte vorgezogen im Jahr 2013 in Betrieb gehen!
Konstruktion und Technik Das Gebäude ist als Stahlbetonkonstruktion aus Halbfertigteilen konzipiert. Die Anforderung an die Oberflächenqualität der Betonbauteil (Sichtbetonqualität) ist sehr hoch. Die elementierten Wände ermöglichen kurze Bauzeiten. Die Außenwände werden mit einem WDVS aus Mineralwolle verputzt. Dächer und Decken werden als Flachdecken in Stahlbeton hergestellt. Die Deckenunterseiten erhalten vollflächige Akustikdecken aus unregelmäßig gelochten GK-Platten vlieshinterlegt. Terrassen werden mit Betonplatten im Splitt belegt, bzw. extensiv begrünt mit Stauden im Bereich des Dachgartens. Das höher gelegene Dach wird großflächig mit Kollektoren, Absorbern und Photovoltaikelementen belegt. Die Beheizung erfolgt über eine Wärmepumpe mit Eisspeicher und Solaranlage. Der Eisspeicher wird unter den südöstlichen Freianlagen eingebaut. Innen liegende Sanitärräume werden mechanisch be- und entlüftet. Die Begrünung schützt das Gebäude vor Überhitzung und bietet Verdunstungsausgleich für die überbauten Flächen. Das verbleibende Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und  zur Gartenbewässerung und WC-Spülung genutzt

 

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